Freitag, 3. August 2012

Langer Flug, filmreife Ankunft und beginnende Kommunikationsprobleme

Leider ist in China vieles anders als bei uns, so hat es sich ergeben, dass mein Blogeintrag von gestern leider nicht mehr den Weg in meinen Blog fand, da mich die Internetverbindung hier nicht zu meinem Bloganbieter durchlassen wollte. Heute habe ich es geschafft Zugriff zu bekommen und somit möchte ich euch meinen gestrigen Artikel hiermit nachliefern:

Gestern war es endlich soweit, am 1. August bin ich zuerst nach Frankfurt und anschließend direkt nach Shanghai weitergeflogen. Doch sosehr man sich auch auf einen Flug freuen mag, bei 13h gesamter Flugzeit werden die letzten Stunden anstrengend und so haben sich diese auch bei mir etwas gezogen. Endlich in Shanghai angekommen, galt es zuerst die Passkontrolle zu überstehen und anschließend auf das Gepäck zu warten. Zweiteres gestaltete sich nicht gerade einfach, da ab dem Zeitpunkt zu dem ich das Flugzeug verlassen hatte, alles aus bekannten Gründen nicht mehr so einfach nachzuvollziehen war, beginnend damit, dass ich nicht wusste ob ich überhaupt beim richtigen Rollband stünde als ich auf meinen Koffer wartete.

Doch nachdem ich das Warten und auch die Kontrolle des Drogenspürhundes (welcher am Rollband jeden Koffer beschnüffelte)gut überstanden hatte, begab ich mich durch den Zoll nach draußen wo bereits mein Fahrer, welcher mich zu meinem Hotel bringen sollte, wartete. Problematisch war lediglich die Tatsache, dass er außer meinen Namen kein Englisch sprach/ verstand und, als er mit dem Wagen vorfuhr und ich hinten einstieg, bekam ich von ihm kommentarlos einen Stapel Papier in die Hand gedrückt. Als ich nun in diesem hell ausgekleideten Wagen, die ersten Ausläufer Shanghais an mir vorbeiziehend diese Dokumente studierte, fühlte ich mich spontan an ein paar Filmszenen erinnert.:D

Kaum waren wir im Hotel angekommen, war ich auch schon auf mich gestellt und versuchte einzuchecken. Nach einigen Minuten fand ich schlussendlich die Rezeption (ist wirklich alles recht groß in China:)) und konnte schlussendlich in mein Zimmer gehen. Dieses führte anfänglich zu einer spontanen Flut an Fotos, da ich von Einrichtung und Größe wirklich sehr beeindruckt bin.
Die ersten Erkundungen der näheren Umgebung waren nur von ein paar Orientierungs- und Kommunikationsproblemen begleitet, doch im großen und ganzen schätze ich, dass ich die umgebenden zwei Blöcke ganz gut kennen gelernt habe (auch die Blocks sind hier um eine Spur ausgedehnter..:D). Ich habe bei meinen Erkundungen auch schon das Wichtigste gefunden: Ein Starbucks mit gutem (!!!) Kaffee, einen Supermarkt mit westlichen Zutaten und einen Stadtplan zur allgemeinen Orientierung (dieser ist auch etwas größer als bei uns).

Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten Tagen auf mich zukommen wird, denn ich habe noch bis Montag Zeit mich ein wenig einzurichten, bevor ich zum ersten Mal zur Arbeit kommen muss.

Anschließend findet ihr ein paar erste Bilder der ersten Tage, welche euch hoffentlich gefallen:


Sonnenuntergang über Sibirien

Die ersten Erfolge: Starbucks, Abendessen und Stadtplan

Wie gewünscht, ein Überblick über meine Wohnung hier

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende und hoffe auf ein paar Kommentare.;)
Liebe Grüße aus dem Reich der Mitte,

Bernhard

2 Kommentare:

  1. Hallo!

    Das klingt ja alles richtig spannend. Aber dein Zimmer/Wohnung ist ja riesig! Wenn ich da so an Japan denke... von der Besiedlungsdichte dürfte Shanghai ja in der gleichen Liga spielen.
    Dein Foto vom Kaffee und dem Abendessen erinnert mich auch an meinen Japan Trip... da waren wir auch froh, dass wirs geschafft haben IRGENDWIE zu kommunizieren ;)

    Montag ist ja nicht mehr weit. Hoffentlich gefällt es dir bei der Arbeit und die Kommunikationsprobleme halten sich in Grenzen.
    Alles Gute!

    Vro

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    1. Die Besiedlungsdichte ist wirklich recht hoch hier, aber erstaunlicherweise gibt es auch recht viele offene Plätze.
      Kommunizieren geht mittlerweile sehr gut mit Händen und Füßen.:D
      Bis bald lg

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